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11/30/2020

1999 - Gründung der Sparte "High & Heavy"

65 Jahre MOSOLF - Meilensteine der Automobillogistik

Im Verlauf der 1990er Jahre entwickelte sich auch der Transport von Land- und Baumaschinen sowie Nutz- und Sonderfahrzeugen zu einem beständig wachsenden Geschäftszweig des Unternehmens. Gabelstapler, Kleinbusse, Lastkraftwagen, Mähdrescher, Radlader, Traktoren… Mit seinem leistungsstarken Fuhrpark von rund 100 Spezialfahrzeugen verschiedener Bauart ist Mosolf in der Lage, europaweit anspruchsvolle Sondertransporte durchzuführen. »Diese Maschinen sind teilweise bis zu 25 Tonnen schwer! Das sind schon beeindruckende Dimensionen«, erklärt Michael Geisinger, der seit rund 20 Jahren den Bereich High & Heavy im Hause Mosolf leitet. Wie viele seiner Kollegen auf der Führungsebene kam auch Geisinger 1977 als Auszubildender ins Unternehmen und sammelte Erfahrungen in verschiedenen Tätigkeitsfeldern, bevor er
die Leitung der Abteilung High & Heavy übernahm. »Eigentlich war ich zuvor immer im Pkw-Bereich aktiv«, erzählt Geisinger. »Als wir dann Mitte der 90er Jahre eines unserer Strategietreffen mit Dr. Mosolf hatten, war gerade die Leitung des Bereichs High & Heavy vakant. Dr. Mosolf schaute in meine Richtung und sagte: ‚Das wäre doch etwas für dich! Du bist doch sehr vielseitig.‘ Das war zwar Neuland für mich, aber ich nahm die Herausforderung an. In den folgenden Jahren stellte ich den Bereich mit meinem Team komplett neu auf, so dass heute die großen Hersteller von Landmaschinen wie auch Nutzfahrzeugen zu unseren Kunden zählen.«

Und nicht nur das: Dadurch, dass Mosolf dank seines Netzwerks europaweit agieren kann, ist das Unternehmen in der Lage, rasch und flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse der verschiedenen nationalen Märkte zu reagieren. »Im Laufe meines Berufslebens haben sich die Distanzen sehr vergrößert«, stellt Geisinger fest. »Heute liefern unsere Fahrer zum Beispiel Maschinen nach Bulgarien, laden auf dem Rückweg neue Fracht in Kroatien, die sie dann wiederum nach Spanien transportieren. Da kommen schnell 5.000 Kilometer zusammen. Infolge der Globalisierung herrschen andere Bedingungen. Der Wettbewerb ist härter geworden. Und dieser Herausforderung müssen wir uns Tag für Tag stellen.«