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27.04.2020

Die Stadt Kirchheim/Teck hält zusammen

Am Tag eins der Schutzpflicht hat der Kirchheimer Logistiker MOSOLF 4000 Masken unters Volk gebracht.

Der Zeitpunkt für eine kostenlose Verteilung von Schutzmasken in der Kirchheimer Innenstadt hätte nicht besser gewählt sein können: Auf Initiative von Cristina Mosolf, Ehefrau von Dr. Jörg Mosolf und Marketing-Managerin, konnte das Familienunternehmen kurzerhand eine Spendenaktion von insgesamt 4000 Schutzmasken in der Kirchheimer Innenstadt ins Leben rufen.

Am ersten Tag der Maskenpflicht steht somit auch der Vorstandsvorsitzende Dr. Jörg Mosolf neben seiner Ehefrau in der Kirchheimer Marktstraße. Genau wie seine Helfer - Mitarbeiter sowie die CDU-Abgeordneten Karl Zimmermann und Michael Hennrich -, trägt er Maske und Handschuhe. Sie alle bringen ihre Masken an den Mann und an die Frau. Keiner lehnt ab.

Ausgestattet mit einer Zange zur Wahrung des Abstands verteilt Karl Zimmermann die Masken an die vorbeigehenden Passantinnen und Passanten, denen er zugleich mit viel Witz und Empathie begegnet. So gelingt es ihm auch in dieser für viele eher bedrückenden Zeit, den Kirchheimern ein Lächeln zu bescheren.

Die meisten greifen ohnehin gerne zu. 4 000 Masken samt Aufsteller und sonstigem Begleitmaterial hat der kleine Elektrolieferwagen der MOSOLF Marke „TROPOS MOTORS EUROPE“ in die Fußgängerzone mitgebracht. Gegen halb elf - zwei Stunden nach Beginn der Verteil-Aktion - ist die Hälfte schon weg. Die Akzeptanz für die Maske ist vorhanden. Es bleibt einem ja auch nichts anderes übrig. Wer einen Laden betreten will, ist froh, das wichtigste Utensil zu erhalten - nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch zum Schutz all derer, die in dieser Zeit besonders auf die Bedachtsamkeit ihrer Mitmenschen angewiesen sind.

Dr. Jörg Mosolf erzählt am Rande, um was es bei der Masken-Aktion geht: „Das läuft unter dem Projekt, „Logistik hilft“, in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium.“ Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Hilfe für die Fahrer, die irgendwo in Deutschland unterwegs sind und denen die normale Infrastruktur weggebrochen ist: „Da werden sanitäre Einrichtungen für die Fahrer aufgestellt, an insgesamt 120 Rast- oder Parkplätzen in ganz Deutschland. Dort können die Fahrer unterwegs immerhin wieder duschen.“

Die Logistikbranche will aber auch sonst helfen im Kampf gegen das Virus: Das Unternehmen verteilt auch an einem Dutzend weiterer Standorte kostenlos Masken. Eine zusätzliche Idee bringt den „TROPOS“ ins Spiel: Angedacht ist ein eigener Aufsatz, in dem sich an Hotspots wie Bahnhöfen das Virus durch Desinfektionsmittel töten lässt - Desinfektion der anderen Art.
Wir freuen sehr uns über den Erfolg dieser spontanen Aktion und all die positiven Erfahrungen, welche wir mit den Kirchheimer Bürgerinnen und Bürgern, wenn auch mit einzuhaltendem Abstand, machen durften.